Sauerstoffkonzentrator und Ultraschallvernebler für Hospiz

Rotary Club hilft beim Durchatmen

Kurz vor dem Weihnachtsfest konnte die Leiterin des Flörsheimer Hospiz „Lebensbrücke“, Christa Hofmann, sich über zwei wertvolle Geschenke freuen, die der Rotary Club Hochheim-Flörsheim, Oberer Rheingau für die Einrichtung gespendet hatte. Rotary-Vorsitzender Marc Ressel war mit den Mitgliedern Dr. Hans-Albert Beul und Helmut Mohr zur Übergabe ins Haus in der Dalbergstraße gekommen. Die beiden Neuanschaffungen, ein Sauerstoffkonzentrator und ein Ultraschallvernebeler, sind zwei medizinische Geräte, die die Lebensqualität der Hospizgäste verbessern helfen und zwei beschädigte, alte Geräte ersetzen.

Auch in der Aromatherapie zu nutzen

Die Spende hat einen Wert von 1500 Euro und wurde von den Rotariern auf dem Flörsheimer Weihnachtsmarkt erwirtschaftet. Beide Geräte unterstützen die Atmung und sorgen für ein „unbeschwerteres Durchatmen“, erläuterte Christa Hofmann. Der Sauerstoffkonzentrator vermehrt bei bestimmten Lungenkrankheiten den Sauerstoffgehalt im Körper. Ein Ultraschallvernebeler ist ein Luftbefeuchter und Inhalationsgerät mit einem beheizbaren Schlauch. Bei Menschen mit einer Trachealkanüle in der Luftröhre löst er den Schleim in den Atemwegen: „Wir verwenden den Vernebeler gerne auch für unsere Aromatherapie. Dann setzen wir Öle mit ein“, so Christa Hofmann.

Die Rotary-Mitglieder erinnern sich noch, welche Freude sie an ihrem Stand am Weihnachtsmarkt hatten: 500 Überraschungspakete wurden sie in kürzester Zeit los. Für 8 Euro konnte so ein „großes Überraschungsei“ erworben werden, gekennzeichnet nach Zielgruppen wie Alter und Geschlecht. Allein der schmucke Geschenkkarton hatte je nach Größe einen Wert zwischen 4 und 9 Euro. Hier lobte Marc Ressel die Hochheimer Firma „Braun Company“, die die Kartons zum Selbstkostenpreis abgegeben hatte. „Das Tempo, wie schnell wir die Päckchen losgeworden sind, ist für uns die beste Rückmeldung.“ Es soll es einen Käufer gegeben haben, der in einem Kartoffelsack gleich 20 Pakete mitnahm.

Premiere hatte die Überraschungspakete-Aktion bereits 2016. Mit dem Geld wurde vor einem Jahr für das Hospiz eine Klingelmatte als Sturzprophylaxe angeschafft. Das ist eine Art „Bettvorleger“, der über ein Funksystem eine Pflegekraft informiert, sobald eine Person, die sich nicht mehr orientieren kann, aus dem Bett steigt.

Nicht nur das Flörsheimer Hospiz wurde von den Rotary-Club-Mitgliedern zur Weihnachtszeit mit einer Spende bedacht. Das Restgeld von 1200 Euro vom Weihnachtsmarkt reichte noch für Mathe-Kisten für die vier Flörsheimer Grundschulen.

Quelle: Main-Spitze vom 20. Dezember 2017

Flörsheim: Schöne Überraschung für den guten Zweck

„Ich brauch’ mal einen Krebs“, rief eine Helferin ihren Mitstreitern am Stand des Rotary Clubs zu. Die Rotarier verkauften in ihrer kleinen Weihnachtsmarktbude allerdings keine gekochten Krustentiere. Beim gesuchten Krebs handelte es sich um einen Aufkleber, der Geschenke markierte. Neben dem Stand türmten sich gleich mehrere festlich verpackte Päckchen auf einem Tisch. Für 8 Euro konnten Marktbesucher ein Überraschungsgeschenk erwerben. Damit die Überraschung unter dem Weihnachtsbaum nicht allzu unberechenbar wird, waren alle Pakete mit kleinen Aufklebern versehen. Der Krebs zeigte an, dass das Präsent für Jungen im Alter von 8 bis 12 Jahren geeignet ist. Wer ein Mädchen im Alter bis 7 Jahre beschenken wollte, war hingegen mit der Giraffe besser beraten. Weiterlesen

aus dem Rotary-Magazin: Preismünze in Gold für Rotary-Wein #DISTRIKT1820

Preismünze in Gold für Rotary-Wein

CHRISTIAN KAISER

Der Rotary-Club Hochheim-Flörsheim Oberer Rheingau füllt seinen eigenen Rotary-Wein ab. Jetzt wurde der 2016er bei der Landesweinprämierung ausgezeichnet.

Die Mitglieder des Rotary-Club Hochheim-Flörsheim Oberer Rheingau fühlen sich ihrer Heimatregion auch in Bezug auf den Weinbau verbunden. Aus diesem Grund legen sie bereits seit der Clubgründung 2014 einen eigenen Riesling auf. Zum Start der „Rotary-Edition Nr. 1“ wurden 500 Flaschen Riesling feinherb der Weinlage Hochheimer Hölle im Weinbaugebiet Oberer Rheingau abgefüllt.

Wir legen unseren Wein mit einer eigenen Produktregistrierung – der AP-Nummer – auf, dies hebt ihn besonders hervor“, betont Clubpräsident Marc Ressel. So ist die „amtliche Prüfnummer“ die individuelle Kennzeichnung von Weinen, die bestimmten Qualitätskriterien genügen.

Weinberg, Hochheim, RC Hochheim-Flörsheim Oberer Rheingau, Rheingau
Spitzenlage für einen tollen – und nun prämierten – Rotary-Wein: Hochheimer Hölle

Mit der „Hochheimer Hölle“ hatten sich die Oberrheingauer auch gleich eine klassifizierte Spitzenlage ausgesucht. Die Einzigartigkeit des Bodens (Löss mit Tonadern), die Topografie, das Kleinklima und der niedrige Ertrag erklären unter anderem die hohe Qualität des Weines.

Mit der Zeit entwickelte sich ein richtiges Hands-on-Projekt des noch jungen Rotary-Clubs. So treffen sich Jahrgang für Jahrgang die Mitglieder zu einer ausgedehnten Weinprobe – und das mit wachsendem Erfolg.  So wurde bereits der vierte Clubwein, ein 2016er Riesling Kabinett trocken aus der Lage Hochheimer Hölle, bei der amtlichen Hessischen Landeswein- und Sektprämierung mit einer Preismünze in Gold ausgezeichnet.

„Der Wein hat eine rebsorten-typische Frische, raffinierte Eleganz, anregende Mineralität und eine fein eingebundene Säure bei gutem Trinkfluss“, so der amtliche Urkundentext.

Was für Weine an sich schon eine hohe Dekoration ist, gleicht bei einem limitierten Rotary-Wein fast schon der Heiligsprechung – so die Überzeugung der Oberrheingauer Rotarier. Hierbei erkennen sie natürlich an, dass die Auszeichnung in erster Linie dem Erzeugerbetrieb, dem Weingut Rebenhof in Hochheim, gilt.

Wein, Hochheim, RC Hochheim-Flörsheim Oberer Rheingau, Rheingau
Hier wird der Rotary-Wein etikettiert – mit dem Rotary-Logo natürlich. Dabei hilft der ganze Club.

Aufgrund des außerordentlichen Erfolgs sind weitere Editionen des Rotary-Weins für die nächsten Jahre bereits fest eingeplant.

Der Vertrieb des begehrten Getränks erfolgt vorwiegend über clubeigene Weihnachtsmarktstände in Hochheim und Flörsheim. Denn – so die Erfahrung – bei dem übergroßen Glühweinangebot wissen Kenner eine gute Flasche Riesling besonders zu schätzen.

Mit dem Verkauf des Weins fördert der Rotary Club Projekte rund um die Kirchtürme von Flörsheim und Hochheim, aber auch über die Grenzen hinaus.

Wein, Hochheim, RC Hochheim-Flörsheim Oberer Rheingau, Rheingau, Claudia Stankau, Stankau, 2015er Wein
Past Präsidentin Claudia Stankau mit einem 2015er Wein

Bereits kurz nach der Gründung 2014 wurde das Flörsheimer Hospiz „Lebensbrücke“ mit einer ersten Spende für ein Medikamentendosiergerät unterstützt. Weitere Projekte waren die Anschaffung eines Defibrillators für eine Sporthalle, finanzielle Hilfe für das Familienzentrum „Mamma mia“ sowie die Sanierung des kulturell bedeutenden Daubhäuschens in Hochheim.

An der Flüchtlingshilfe beteiligte sich der Club mit Notebook-Spenden. Derzeit wird die Weiterbildung eines jungen Mädchens aus Syrien finanziert.

Um auch weiteren rotarischen Freunden den Genuss dieses besonderen Weines, und damit die Förderung der Clubprojekte,  zu ermöglichen, können diese unter www.rchfor.de bestellen – so lange der Vorrat reicht.

Quelle: https://rotary.de/clubs/distriktberichte/preismuenze-in-gold-fuer-rotary-wein-a-11638.html

Rotary-Clubs Mainspitze, Rüsselsheim und Hochheim-Flörsheim veranstalten Berufsinformationstage für Schüler

  • Wir hatten 27 Berufe/Firmen/Verbände mit 40 Teilnehmern
  • An der Veranstaltung nahmen rund 140 Schüler (haupsächlich Kant Gymnasium, Humboldt Schule) teil
  • Pressemitteilung letzte Woche in allen lokalen Zeitungen. Pressevertreter haben an der Veranstaltung teilgenommen

Rotary-Clubs Mainspitze, Rüsselsheim und Hochheim-Flörsheim veranstalten Berufsinformationstage für Schüler

Ungeachtet vielfältige Möglichkeiten stehen Schülern heutzutage zur Verfügung, um sich über Berufe zu informieren. Das persönliche Gespräch mit einem Profi kann dazu ganz hilfreich sein, um herauszufinden, ob man selbst für den angestrebten Beruf geeignet ist.

Schüler von Immanuel-Kant- und Alexander-von-Humboldt-Schule hatten am Montagabend beim Rotary-Berufsinformationstag Gelegenheit, sich von einem Fachmann erklären zu lassen, was genau man sich etwa unter der Arbeit eines (Bundes-)Polizisten, eines Rechtsanwalts oder eines Hoteldirektors vorzustellen hat, um nur drei von 27 Berufsgruppen oder Unternehmen zu nennen, die an der Informationsveranstaltung in der Aula des Kant-Gymnasiums teilnahmen.

Nicht gleich die Flinte ins Korn werfen

Wie das frühere Opel-Vorstandsmitglied Klaus Nüchter, bei den Rotariern für den Berufsdienst zuständig, deutlich machte, handelt es sich bei dem Informationstag, zu dem auch Firmen und Berufsgruppen eingeladen waren, die selbst kein Mitglied bei den Rotariern sind, nicht etwa um eine Berufsberatung oder eine Jobbörse, sondern um die Möglichkeit, sich im persönlichen Gespräch ein Bild über Beruf oder Unternehmen zu verschaffen.

Im Falle von Mitglied Jürgen Klüpfel, der früher in Raunheim und heute in Mainz ein Hotel leitet, durfte es auch erst einmal dessen ganz persönlicher Werdegang sein, wie es denn dazu gekommen war, dass ihm vom Hoteleigentümer die Leitung eines Hauses anvertraut wurde. Marc Wuthe, im Polizeipräsidium Südhessen für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, durfte hingegen erzählen, was in ihm vorgeht, wenn er sich mit einem Mordopfer konfrontiert sieht. Auffällig war am Montag, dass die Informationstische von Bundeswehr und Polizei stets dicht von jungen Menschen umlagert waren.

Erstmals hatte es zu Beginn der gut besuchten Veranstaltung einen kurzen Vortrag gegeben, bei dem Oliver Wolf, Geschäftsführer des Media Markts Bischofsheim, den Schülern riet, bei der Ausbildung nicht zu schnell die Flinte ins Korn zu werfen, wenn man festgestellt habe, dass der ausgewählte Beruf vielleicht doch nicht das ist, was man sich für den weiteren Lebensweg vorstellt.

Der Rotary Club, der den Berufsinformationstag zum dritten Mal in der Aula organisiert hatte, betrachtet es als Teil seiner Aufgabenstellung, bei den Mitgliedern angehäuftes Wissen, dort wo es benötigt wird, zur Verfügung zu stellen. Unterstützt werden deshalb regelmäßig soziale und humanitäre Projekte. Der Berufsinformationstag wurde gemeinsam von Rotary Rüsselsheim und Rotary Mainspitze veranstaltet.

Quelle: Main-Spitze vom 15. November 2017

Impressionen