Berufsinformationstag in der Aula der Kant-Schule

Die beiden Rotary Clubs Rüsselsheim-Mainspitze und Hochheim-Flörsheim Oberer Rheingau zeigen den Jugendlichen Perspektiven auf.

Von Markus Jäger
RÜSSELSHEIM – Abitur, und was dann? Um jungen Menschen die Möglichkeit zu bieten, sich aus erster Hand bei Unternehmen und Hochschulen über das vielfältige Job- und Studienangebot in der Region zu informieren, hatten die Rotary Clubs Rüsselsheim-Mainspitze und Hochheim-Flörsheim Oberer Rheingau zu einem Berufsinformationstag in die Aula der Immanuel-Kant-Schule (IKS) geladen.
Erstmals waren neben den Schülern der IKS auch die Schüler der Max-Planck-Schule und des Neuen Gymnasiums eingeladen worden. So tummelten sich am Montagabend rund 300 Oberstufenschüler in der IKS-Aula, um sich ausgiebig über ihre Möglichkeiten nach dem Abitur zu informieren.
„Mit dem Berufsinformationstag wollen wir die abholen, die noch unschlüssig sind“, erklärte Oliver Wolf vom Rotary Club Rüsselsheim-Mainspitze. Schließlich würden etwa 20 Prozent der Abiturienten nach ihrem Abschluss nicht im Studium landen. Insgesamt gebe es nach seinem Empfinden doch recht wenig Möglichkeiten, um sich als angehender Abiturient so eingehend informieren zu können. In Rüsselsheim standen den jungen Menschen an diesem Abend immerhin 29 Stände zur Auswahl mit Firmen aus den unterschiedlichsten Branchen.
Zum ersten Mal dabei waren die Bezirksschornsteinfeger Petra Wüst-Hirt und Paul Möhler aus dem Kehrbezirk Wiesbaden. Die angehenden Abiturienten seien zwar nicht die klassische Zielgruppe, aber auch an ihrem Stand hätten sich Interessenten eingefunden, um Näheres über den Beruf des Schornsteinfegers zu erfahren, berichtete Wüst-Hirt. „Es ist ein verhältnismäßig kleiner Beruf, der aber immer am Puls der Zeit sein muss“, betonte Möhler. Ihn habe damals die Freiheit angezogen, die ihn bis heute noch gut begleite.

Fliegergruppe der Polizei besonders beliebt

Bereits zum vierten Mal machten die beiden Rotary Clubs beim Berufsinformationstag gemeinsame Sache. Um die Schüler ein wenig zu ihrem Glück zu zwingen, bestünde mittlerweile Anwesenheitspflicht, „die Freiwilligkeit ist einfach nicht gegeben“, erklärte Wolf.
Besonders beliebt seien bei den Schülern immer die Fliegergruppe der Bundespolizei und die Rechtsanwälte. „Die sind der Renner“, versicherte Nadine Hiller vom Rotary Club Hochheim-Flörsheim.

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