Main-Spitze

Rotary Club Hochheim-Flörsheim-Oberer Rheingau stellt sich bei Stammtisch vor

HOCH­HEIM/MAIN. Beim Stamm­tisch der Ver­ei­ne bei der SV 07 stell­te sich dies­mal ein jun­ger und be­son­de­rer Club vor. Sil­ke Ho­fer und Marc Res­sel prä­sen­tier­ten den Rot­ary Club Hoch­heim-Flörs­heim-Obe­rer Rhein­gau, der 2014 aus der Tau­fe ge­ho­ben wur­de. Er ist ein so ge­nann­ter Ser­vi­ce-Club, der sich ähn­lich wie der eben­falls aus den USA stam­men­de Li­ons-Club der Wohl­tä­tig­keit ver­schrie­ben hat.

„Wir un­ter­schei­den uns nicht sehr stark, ob­wohl wir die äl­te­re Or­ga­ni­sa­ti­on sind“, ging Vi­ze­prä­si­dent Marc Res­sel auf die His­to­rie ein. Vor über hun­dert Jah­ren von Ju­rist Paul Har­ris, der aus ärm­li­chen Ver­hält­nis­sen kam, in Chi­ca­go ge­grün­det, nahm die Rot­ary-Be­we­gung ih­re An­fän­ge. Welt­weit gibt es 1,2 Mil­lio­nen Mit­glie­der, in Deutsch­land wer­den 1036 Clubs mit über 50 000 Mit­glie­dern ge­zählt.

Der ört­li­chen Ro­ta­rier be­ste­hen der­zeit aus 30 Mit­glie­dern. Nur wer an­ge­fragt wird, kann auch mit­ma­chen. Aus­wahl­kri­te­ri­um ist der Be­ruf, der je­weils nur ein­mal in der Gön­ner-Ge­mein­schaft ver­tre­ten sein soll­te. Der Zu­sam­men­halt wird hoch­ge­hal­ten, wes­halb zu­künf­tig auch kein star­ker Zu­wachs an­ge­strebt ist.

Un­ter­stüt­zung für so­zi­al Schwa­che

Die Ro­ta­rier un­ter­stüt­zen lo­ka­le und in­ter­na­tio­na­le Pro­jek­te. Rund 30 bis 40 An­fra­gen um Un­ter­stüt­zung gin­gen jähr­lich ein, in­for­mier­te Marc Res­sel. Hin­zu kä­men noch die Ide­en aus der Mit­glied­schaft, wel­che hilfs­be­dürf­ti­ge Or­ga­ni­sa­ti­on oder wel­ches Pro­jekt Un­ter­stüt­zung er­fah­ren sol­le. Da wer­de schnell klar, dass nicht al­le An­fra­gen po­si­tiv be­schie­den wer­den könn­ten.

Die Band­brei­te reicht vom Bei­trag für die welt­wei­te Aus­rot­tung der Krank­heit Po­lio durch Imp­fun­gen bis hin zur Un­ter­stüt­zung so­zi­al schwa­cher Fa­mi­li­en aus Hoch­heim, da­mit de­ren Kin­der an den Fe­ri­en­spie­len teil­neh­men kön­nen.

Ho­he Mit­glieds­bei­trä­ge und Spon­so­ren

Das lo­ka­le En­ga­ge­ment wird im Rot­ary-Club als „Kirch­turm-Pro­jekt“ be­zeich­net. Da­zu ge­hört bei­spiels­wei­se der El­tern­ver­ein „Mam­ma mia“ oder das Ho­spiz in Flörs­heim. Nur we­ni­ge Or­ga­ni­sa­tio­nen wer­den mehr­fach un­ter­stützt. Ein­ma­li­ge Zu­wen­dun­gen gibt es in Form von Geld oder auch durch ak­ti­ves Mit­wir­ken, wie et­wa beim 24-Stun­den-Lauf zur Spen­de­nak­qui­se für das An­ton­ius­haus.

An Geld kom­men die Ro­ta­rier durch ver­gleichs­wei­se ho­he Mit­glieds­bei­trä­ge, die Ge­win­nung von Spon­so­ren und durch die Durch­füh­rung von Be­ne­fiz­ver­an­stal­tun­gen. Am 5. Mai ist da­für das Bla­sor­ches­ter Hoch­heim in der Kir­che St. Pe­ter und Paul en­ga­giert. Der Er­lös aus dem Kon­zert fließt in die ak­tu­el­len Baum­aß­nah­men am Sekt­aus­schank „Daub­häus­chen“ und an „Mam­ma mia“.

Al­le 14 Ta­ge trifft sich der Rot­ary-Club im Guts­aus­schank „Lin­den­hof“

Für das so­zia­le En­ga­ge­ment gab es Bei­fall aus den Rei­hen der Ver­ei­ne, der um­so stär­ker wur­de als Sil­ke Ho­fer ver­kün­de­te, dass die Ro­ta­rier auch Mit­glied im Ver­eins­ring wer­den wol­len.

Quelle: Main-Spitze vom 13. April 2017

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