Rotary Peace Centers: „Frieden wagen“

Während in Syrien wieder geschossen und gebombt wird, ist der 21. September in vielen Ländern der Internationale Friedenstag. Dieser 2001 von den Vereinten Nationen designierte Gedenktag soll ein „Tag des globalen Waffenstillstands und Gewaltverzichts“ sein.

Wem das angesichts omnipräsenter Kriegshandlungen und -verbechen absurd erscheinen mag, dem sei gesagt, dass es der einzige Weg zum Frieden ist, immer wieder Aggressoren entgegen zu treten, immer wieder für positive gewaltfreie Konfliktlösungen einzutreten – und immer wieder eine Gegenkraft zu mobilisieren gegenüber denjenigen, die Krieg für ein legitimes Mittel zum Zweck halten.

Rotary ist auf der Seite derer, die die Hoffnung niemals aufgeben.

Unsere Verpflichtung zur weltweiten Konfliktlösung und zum Aufbau von Frieden und Wohlstand war ein Grund zur Gründung der Rotary Peace Centers 2002 – denn es wurde einfach deutlich, dass Friedensstifter, die effektiv auf der Weltbühne agieren wollen und positive Veränderungen durchsetzen wollten, ein (akademisches) Rüstzeug und Instrumentarium brauchen, um Lösungen zu konzipieren. Seit 2002 erhalten daher jedes Jahr 100 Peace Fellows ein Stipendium zu einem Konfliktforschungsstudium an unseren Partneruniversitäten, entweder als zweijähriges Masters-Programm oder als dreimonatiges Intensivstudium für jene, die bereits aus der Praxis kommen. Über 1.000 Absolventen sind bereits aktiv im internationalen Friedensdienst tätig: als Unterhändler in Konfliktgebieten, als Parlamenarier, die den Kinderschutz vorantreiben, als internationale Friedensschützer und in vielen anderen Funktionen und Positionen.

Wir halten Frieden für möglich – denken Sie am 21. September daran.

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