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Benefizkonzert des Rotary-Clubs in St. Gallus

Die Mainzer Johanniskantorei spielt in der Flörsheimer Galluskirche für den Rotary-Club Hocheim-Flörsheim-Oberer Rheingau. Der unterstützt das Hospiz „Lebensbrücke“ und Grundschulen.

Den musikalischen Abschluss des Weihnachtsmarktes und für viele Musikfreunde sicherlich auch der Höhepunkt im musikalischen Rahmenprogramm bildete am Sonntag das Benefizkonzert, zu dem die Rotarier des Clubs Hochheim-Flörsheim-Oberer Rheingau in die St.-Gallus-Kirche eingeladen hatten. Es musizierte die Mainzer Johanniskantorei unter dem Konzerttitel „Die Kunst der Polyphonie“. Der Chor steht unter Leitung von Volker Ellenberger, der die Veranstaltung moderierte.
Viel Applaus spendeten die rund 200 Zuhörer für Ellenbergers Spiel an der Barock-Orgel mit drei Stücken aus Bachs Spätwerk „Kunst der Fuge“.

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Sauerstoffkonzentrator und Ultraschallvernebler für Hospiz

Rotary Club hilft beim Durchatmen

Kurz vor dem Weihnachtsfest konnte die Leiterin des Flörsheimer Hospiz „Lebensbrücke“, Christa Hofmann, sich über zwei wertvolle Geschenke freuen, die der Rotary Club Hochheim-Flörsheim, Oberer Rheingau für die Einrichtung gespendet hatte. Rotary-Vorsitzender Marc Ressel war mit den Mitgliedern Dr. Hans-Albert Beul und Helmut Mohr zur Übergabe ins Haus in der Dalbergstraße gekommen. Die beiden Neuanschaffungen, ein Sauerstoffkonzentrator und ein Ultraschallvernebeler, sind zwei medizinische Geräte, die die Lebensqualität der Hospizgäste verbessern helfen und zwei beschädigte, alte Geräte ersetzen.

Auch in der Aromatherapie zu nutzen

Die Spende hat einen Wert von 1500 Euro und wurde von den Rotariern auf dem Flörsheimer Weihnachtsmarkt erwirtschaftet. Beide Geräte unterstützen die Atmung und sorgen für ein „unbeschwerteres Durchatmen“, erläuterte Christa Hofmann. Der Sauerstoffkonzentrator vermehrt bei bestimmten Lungenkrankheiten den Sauerstoffgehalt im Körper. Ein Ultraschallvernebeler ist ein Luftbefeuchter und Inhalationsgerät mit einem beheizbaren Schlauch. Bei Menschen mit einer Trachealkanüle in der Luftröhre löst er den Schleim in den Atemwegen: „Wir verwenden den Vernebeler gerne auch für unsere Aromatherapie. Dann setzen wir Öle mit ein“, so Christa Hofmann.

Die Rotary-Mitglieder erinnern sich noch, welche Freude sie an ihrem Stand am Weihnachtsmarkt hatten: 500 Überraschungspakete wurden sie in kürzester Zeit los. Für 8 Euro konnte so ein „großes Überraschungsei“ erworben werden, gekennzeichnet nach Zielgruppen wie Alter und Geschlecht. Allein der schmucke Geschenkkarton hatte je nach Größe einen Wert zwischen 4 und 9 Euro. Hier lobte Marc Ressel die Hochheimer Firma „Braun Company“, die die Kartons zum Selbstkostenpreis abgegeben hatte. „Das Tempo, wie schnell wir die Päckchen losgeworden sind, ist für uns die beste Rückmeldung.“ Es soll es einen Käufer gegeben haben, der in einem Kartoffelsack gleich 20 Pakete mitnahm.

Premiere hatte die Überraschungspakete-Aktion bereits 2016. Mit dem Geld wurde vor einem Jahr für das Hospiz eine Klingelmatte als Sturzprophylaxe angeschafft. Das ist eine Art „Bettvorleger“, der über ein Funksystem eine Pflegekraft informiert, sobald eine Person, die sich nicht mehr orientieren kann, aus dem Bett steigt.

Nicht nur das Flörsheimer Hospiz wurde von den Rotary-Club-Mitgliedern zur Weihnachtszeit mit einer Spende bedacht. Das Restgeld von 1200 Euro vom Weihnachtsmarkt reichte noch für Mathe-Kisten für die vier Flörsheimer Grundschulen.

Quelle: Main-Spitze vom 20. Dezember 2017

Pfarrkirche wird zum Jazz-Tempel

HOCHHEIMER BLASORCHESTER Musiker begeistern in dem voll besetzten Gotteshaus

HOCHHEIM/MAIN. In der Wirtschaftssprache würde man von einer klassischen Win-win-Situation sprechen. Am Freitag sorgte der Rotary-Club Hochheim-Flörsheim-Oberer Rheingau für ein ausverkauftes Konzert mit dem Hochheimer Blasorchester in der frisch sanierten Pfarrkirche St. Peter und Paul. Davon profitierten nicht nur die Konzertbesucher, sondern auch das Familienzentrum „Mamma mia“ und das wieder in Betrieb genommene „Daubhäuschen“, denen der Erlös des musikalischen Abends zufließt.

Und auch das große Bläserensemble durfte sich über den Auftrittsort freuen. Die Akustik der Barockkirche hat schon deutliche Vorzüge gegenüber der Stadtsporthalle, wo üblicherweise die Jahreskonzerte gegeben werden. Holz- und Blechgebläse mit Verstärkung Dirigent Rail Grodzenski und sein rund 40 Musiker starkes Orchester, das im Altarraum Platz genommen hatte, verneigten sich dann gleich zu Beginn vor dem Sakralraum. Mit den getragenen Klängen von Franz Schuberts Deutscher Messe gab es eine Referenz an den ehrwürdigen Ort mit seiner barocken Fresken-Pracht, die erst vor Kurzem nach einer Brandstiftung wieder in den alten Zustand zurückversetzt wurde. Das war es dann aber vorerst schon mit geistlicher Musik. Das Orchester mit seinen Holz- und Blechblasinstrumenten, verstärkt durch Bassgitarre und Schlagwerk, fühlt sich wesentlich besser zuhause in der Welt des Jazz, des Swing, der Populär- und Filmmusik.

Eloquent und charmant führte Claudia Stankau, die derzeitige Präsidentin der örtlichen Rotarier, durch das Programm. Dabei zeigte sie sich akribisch vorbereitet und überraschte mit Detailkenntnissen zur gespielten Musik, den Komponisten und Interpreten. Gleichzeitig gab sie Informationen zur rotarischen Idee und den Aktivitäten des caritativen Zusammenschlusses von 30 Aktiven aus unterschiedlichen Berufsgruppen in ihrem lokalen Club. Erst 2014 gegründet, haben die Rotarier bereits stark das Hospiz in Flörsheim oder durch die Teilnahme am 24-Stunden-Lauf das Antoniushaus unterstützt. Durch Stände auf Märkten und Benefizveranstaltungen wurde Flüchtlingskindern die Möglichkeit zur Teilnahme an den Hochheimer Ferienspielen eröffnet. Geschickt waren von ihr die Infoblöcke zwischen die Musik gesetzt, die für restlos gute Stimmung sorgte.

Rail Grodzenski als musikalisch Verantwortlicher hatte sich aber auch echte Höhepunkte der Musikgeschichte ausgesucht, die seine Interpreten famos darzubieten wussten. Da swingte beispielsweise die Gute-Laune-Musik des „Wild Cat Blues“, der mit einem schrägen Katzen-Miauen humoristisch endet. Der „Happy-Sound“ des James-Last-Orchesters entführte zu geschmeidigen Kompositionen, die viele noch aus der Fernsehunterhaltung der 1970er und 80er Jahre kannten.

Der große Frank Sinatra kam mit „Something stupid“ und „My way“ gleich zweimal in Orchesterversion für Bläser zu Gehör. Und das „Girl of Ipanema“, der wohl berühmteste Titel von Antonio Carlos Jobim, dem auch der ehrenvolle Beiname „Gershwin von Brasilien“ zukommt, durfte auch nicht fehlen. Schmetternde Trompeten, wuchtige Tuben, romantische Hörner oder melodieführende Querflöten und Klarinetten sowie röhrende Saxofone schufen großes Volumen und zauberten eine mächtige Klangkulisse in das Gotteshaus, das sich zum Jazz-Tempel verwandelte. Erst zum Finale erinnerte einen der Gottesdienst-Klassiker „Großer Gott wir loben Dich“, an den Ort, wo dieses vielbeklatschte Konzert tatsächlich stattfand.

Quelle: Main-Spitze vom 8. Mai 2017

Impressionen

Main-Spitze

Rotary Club Hochheim-Flörsheim-Oberer Rheingau stellt sich bei Stammtisch vor

HOCH­HEIM/MAIN. Beim Stamm­tisch der Ver­ei­ne bei der SV 07 stell­te sich dies­mal ein jun­ger und be­son­de­rer Club vor. Sil­ke Ho­fer und Marc Res­sel prä­sen­tier­ten den Rot­ary Club Hoch­heim-Flörs­heim-Obe­rer Rhein­gau, der 2014 aus der Tau­fe ge­ho­ben wur­de. Er ist ein so ge­nann­ter Ser­vi­ce-Club, der sich ähn­lich wie der eben­falls aus den USA stam­men­de Li­ons-Club der Wohl­tä­tig­keit ver­schrie­ben hat. Weiterlesen